Tour der Gastlichkeit durch Kerken
Bürgermeisterkandidat radelt „Tour der Gastlichkeit“
Kerken. Der parteilose Bürgermeisterkandidat Dirk Möcking hatte die Bürgerinnen und Bürger Kerkens zu einer gastronomischen Radtour durch die Gemeinde eingeladen.
Trotz des regnerischen Wetters waren viele der Einladung gefolgt und die Gruppe startete an der Gaststätte Haus Backes, wo die Familie Hauter zu einem starken Kaffee einlud.
Am Backesweg traf man sich anschließend mit mehreren Vertretern der Bürgerinitiative
gegen das Aufstellen eines Funk- mastes an der dafür vorgesehenen Stelle. „Die Initiative ist ja nicht grundsätzlich gegen den Funkmast, möchte aber einen Alternativstandort erreichen. Wenn ich mir die Idylle hier vor Ort mit dem Wegekreuz und der Aussichtsbank sowie die unmittelbare Nähe zum örtlichen Kindergarten ansehe, kann ich diesen Wunsch gut verstehen“, erläuterte Möcking. Gemeinsam mit den ebenfalls anwesenden Vertretern von SPD, FDP und BVK unterstützte der Bürgermeisterkandidat das Vorhaben der Bürgerinitiative auch mit seiner Unterschrift.
Von Stenden aus ging es dann weiter durchs Bruch bis nach Aldekerk zum
Hotel Restaurant Thoeren, wo Ferdi Thoeren jun. zu einer Besichtigung einlud. Die mit modernster Technik inkl. Internetanschluss ausgestatteten zwölf Zimmer vermitteln dennoch Gemütlichkeit und Wärme. Bekannt für die gute Küche bot das mehr als 100-jährige Traditionshaus seinen Gästen anschließenden frischen Matjes, der zumindest alle Fischfans begeisterte. Alle anderen erfreuten sich an einem gut gefüllten Salatteller.
Frisch gestärkt fuhr die Gruppe anschließend die Bahnhofstr. hinauf und traf sich in deren Mitte mit zwei Anwohnerinnen, die über die dortige Raserei berichteten. „Besonders in den frühen Morgenstunden, aber auch zum Schulschluss gegen Mittag geht das hier schon mal ganz schön zügig durch. Und bei Gegenverkehr wird gerne mal der Bürgersteig mitgenommen, wenn es zu knapp wird“, berichtete eine Anwohnerin von ihren Erfahrungen. Bürgermeisterkandidat Möcking und die Vertreter von SPD, FDP und BVK notierten sich dieses Problem in ihrem Aufgabenbuch und versprachen, sich darum zu kümmern.
Auf der Rückseite des Bahnhofes Eyl
l erläuterte Manfred Körfer anschließend die geplante zukünf- tige Nutzung des von der Gemeinde erworbenen Geländes an der Güterstrasse. „Zunächst einmal sollen hier mehrere Parkplätze entstehen, damit die Bahnreisenden Richtung ihr Fahrzeug gleich auf der „richtigen“ Seite abstellen können. Über die Ver- wendung des restlichen Geländes wird zurzeit noch intensiv nachgedacht“, erläuterte der SPD-Fraktionsvorsitzende.
Weiter ging es zum Eyller See bis zum Landhaus Stroh, wo man von den neuen Besitzern und Existenzgründern Marc Stroh und Alexandra Möller freundlich empfangen und zu einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen eingeladen wurde. Die jungen Leute berichteten, dass sie hier bereits drei Jahre als Angestellte tätig waren, bevor sie die Gelegenheit bekamen, dass Unternehmen käuflich zu erwerben. „Wir haben uns das gut überlegt, aber letztlich war es schon immer unser Traum, selbständig zu sein, und hier passte einfach alles“, erklärte Marc Stroh seinen Gästen. Die Gäste bewunderten den Mut der jungen Leute, waren aber auch gleichermaßen angetan von den vielen Ideen, die die Beiden in den nächsten Jahren noch umsetzen möchten. Viel Erfolg!
Über das Eyller und Nieukerker Bruch gelangten die Radler dann zum
Zwiebelturm nach Nieukerk. Von einem kräftigen Regenschauer ordentlich durchnässt, waren ein heißer Tee und ein selbstgemachtes Stück Torte jetzt genau das Richtige. Während die Gäste sich aufwärmten, erzählte das Gastronomenehepaar einiges über die Geschichte des Hauses und der Familie. Mit Flamenco-Abenden, Bauchtänzen und vielen weiteren Events versuchen sie etwas Besonderes zu bieten und Gäste auf das Kaffee- und Weinhaus aufmerksam zu machen. Die Räumlichkeiten sind liebevoll dekoriert, gemütlich eingerichtet und bieten auch für Familienfeiern ausreichend Platz sowie eine spezielle eingerichtete Ecke für Kinder.
Den Abschluss der Tour führt gegen 18:00h in die Fasanerie nach Poelyck, wo der Inhaber den Radfahrern einen deftigen Strammen Max zubereitete und zusammen mit einem frisch gezapften Bier servierte.
"Das war eine sehr interessante und intensive Rundreise durch unsere Gemeinde mit vielen Kontakten und Gesprächen. Kerken lohnt sich in jeder Hinsicht und präsentiert sich freundlich und mit einer appetitlichen Vielfalt", stellte der Bürgermeisterkandidat zum Abschluss fest. "Das alles verdient Zuspruch von den Bürgerinnen und Bürgern, jegliche Unterstützung von Rat und Verwaltung und vor allem........wirtschaftlichen Erfolg."
(aus China)
Rotdornweg 12, 47647 Kerken
Telefon: 02833 3385
